Viktor Eduard Prieb - Literatur
Poesie

Nicht in meinem im Jahre 2017 verlegten poetischen Sammelband
„Was gereimt werden muss“ (143 Seiten) ISBN 978-620-2-44365-4

Allein mit dem Sturm
(in Metrum des zweihebigen Anapästes)

Was beunruh‘gt dich Wetter,
Was regst auf du dich Wind?
Störst mein Abend nach Wette,
Mich, der Traurigkeit Kind.

Streichle lieber die Seelen
Als die Brise vom Meer,
Trockne Tränenmeer schneller
Von dem weltlichen Schmerz.

Oder lüftte Gedächtnis
Aus dem kränkenden Kopf,
Damit schlaf ich durch Nächte
Und nicht heule wie Wolf!

Es scheint zu sein dein Andrang
Schwach und längst nicht so weit,
Mich zu bringen zum Anfang,
Wo war Liebe für zwei!

Wo, in Haft Leidenschaften
Und verschmolzen in Eins,
Warn verzaubert durch Macht wir
Unsrer Worte und Geists!

Würdest auch zum Orkan du,
Wärest Sturm nur im Glas
Neben Rande und Bande,
Wo erlebten wir Spaß!

Neben Sturm der Gefühle,
Höhepunkte vom Gott,
Liebeszauber in Fülle...
Wenn auch dann aufs Schafott!

Und gekreuzigt, geviertelt
Leb‘ ich teuflisches Glück!
Was uns beiden passierte,
Blieb für mich nur zurück...

* * *


Mein poetischer Sammelband
"Was gereimt werden muss".


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