Viktor Eduard Prieb - Literatur
Poesie

Nicht in meinem im Jahre 2017 verlegten poetischen Sammelband
„Was gereimt werden muss“ (143 Seiten) ISBN 978-620-2-44365-4

Im Netz
(in Metrum des fünfhebigen Jambus)

Ich würd‘ mich freun für jedes Zeichen, Ton,
Doch die von mir dir ausgesandten Wellen,
Die manchmal la-ut sind, und manchmal selig,
Sie kehrn zurück in Schweigsamkeit betont.

Uns war Barriere nicht mal Ozean
Als wie im Nu gleich unsere Signale
Umrundet Erdeball im schwarzen Alle,
Uns brachten wahre Liebe nur heran!

Den Gla-uben an Ehrlichkeit von uns,
Daran, dass das Verrückte uns wird möglich,
All Hindernisse wir auflösen redlich,
Sobald des Treffens wir erfahren Gunst!

Und wir vergaßen die reale Welt,
Verachteten Anziehung unsrer Erde!
Nur die Anziehung des Zusammenwerdens
Uns zueinander zog, vom Gott erwählt!

Für ein Moment verstummte der Äther -
Nur für ein paar des Überfluges Stunden,
Von dem ich wie ein surrealer Sünder,
In die reale Welt von dir kam her.

Den Flug, erweitert durch die Träume Kraft,
Erlebten wir noch wie eine Wonnewelle,
Solang du konntest hinter deiner Schwelle
Befreien sich mit mir von Weltes Tracht.

Die Kraft es schaft‘ nicht zu zerreißen Netz
Aus deiner arbeits-sozialen Bindung,
Verhältnissen, Gewohnheiten geringen,
Das wir uns webn, drin sich verfangend stets.

Um zu befrein mich von dem Spinnennetz,
Bedeck‘ die Welt ich nun mit meinen Netzen,
Gewebt aus Versen über Liebesschmerzen,
Geworfn von mir direkt ins Internet!

* * *


Mein poetischer Sammelband
"Was gereimt werden muss".


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