Viktor Eduard Prieb - Literatur

All meine literarischen Manuskripte
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Autobiographie und Vorstellung

Ich bin im Jahre 1951 als 5. Kind in der Familie eines Ex-Waffen-SS -Zwangssoldaten und als „sowjetischer Bürger der deutschen Nationalität“ in einer der deutschen Sondersiedlungen in der Nähe von Nowosibirsk unter Kommandaturaufsicht geboren worden ("Erinnerungen des Gebirtstagskindes" und "Der Kleine").

Im Jahre 1968 absolvierte mit Silbermedaille unsere ganz anspruchlose sowjetische Dorf-Mittelschule.

In Jahren 1968-1975 studierte ich Physik an den Nowosibirsker und Tomsker staatlichen Universitäten. In einer Normalsprache heißt dies, dass ich im Jahre 1970 aus dem vierten Semester des Fakultäts für Physik der Nowosibirsker Uni „nach eigenem Wunsch“ für mein aufrührerisches Verhalten rausgeschmießen worden war und mich in demselben Jahr nach ein paar Monaten Arbeit in meinem Dorf als Maurer ins dritte Semester des Fakultäts für Physik an der Tomsker Uni einschreiben ließ.

Im Jahre 1983, nach der Aspirantur (1979-1982), promovierte ich an der Tomsker Uni zum Dr. rer. nat. (Titel der Doktorarbeit: „Magnetostrukturelle Umwandlungen und Formgedächtniseffekte in Fe-Mn- und Fe-Mn-C-Legierungen“). Die Promotion (auf Russisch „Verteidigung“) stand zunäckst auf der Kippe, weil ich zu dieser Zeit in einer Brigade aus fünf Aspiranten und Doktoren als Heizer – eine 24-Stunden-Schicht jeden fünften Tag – etwas Geld hinzuverdienen musste und meine Promotion, dank dem mir so inhärenten Lebensglück genau auf meinen Schichttag fiel. Weiter stand meine Verteidigung auf einmal auf der Kippe, weil mich der Vorsitzende des Wissenschaftsrates – ein Akademiemitglied – durchfallen lassen wollte. Aber ich ließ es nicht zu und habe mich sowie meine Doktorarbeit – nach seinem Versuch mir das letzte Wort zu entziehen – mit dem Schlachtruf: „Dies ist eine Verteidigung und ich verteidige mich!“ doch verteidigt-promoviert.

Ich dachte, dass der Akademiemitglied durch meine eine Antwort ausschließende, an ihn vor ein paar Jahren gestellte und von ihm nicht beantwortete Aspirantenfrage „Wie bemessen Sie denn die Abnahme von Stabilität?!“ nach seinem Patzen "Stabilität des Systems nimmt ab..." im Vortrag an einem Stadtseminar gekränkt worden war. Aber alle meinen Kollegen behaupteten damals, dass es wegen eines kräftigen wissenschaftlich-persönlichen Streits meiner damaligen Freundin mit ihrer Chefin passierte, welche unglücklicherweise die Liebhaberin des Akademiemitgliedes war.

Nach der Promotion versperrte mir derselbe Akademiemitglied den Weg in sein Akademie-Forschungszentrum und ich musste innerhalb 2,5 Jahre in drei verschiedenen Hochschul- und Industrie-Forschungsinstituten arbeiten. Die Zeit zwischen denen war ich ein paar Monate lang arbeitslos, zum Teil wegen meiner eigenen Kompromisslosigkeit, mit welcher ich meinen „richtigen“ und eigenen „Platz an der Sonnenseite“ suchte, zum Teil wegen des damals bereits begonnenen finanziellen Zerfalls der Sowjetunion, der im Jahre 1986 in die Perestroika und im Jahre 1991 in den Zerfall des Sowjetreiches an sich mündete. – Das Letztere aber - Gott sei Dank! - schon ohne mich.

Nach dem mich tiefst erschütterten Tod meines Vaters im Jahre 1985 geriet mein ohnehin "an Stabilität stark abgenommenes" Leben etwas in Strudel. Ich packte schließlich meine Koffer und begab mich - immer noch auf der Suche nach denselben „Platz an der Sonnenseite“ - aus Tomsk nach Izhewsk im Ural, wo ein neues Akademie-Forschungsinstitut vor kurzem gegründet worden war.

Bereits in demselben Arbeitsjahr (Frühling 1986) begann ich vor dem Hintergrund der unglückseligen Perestroika von Gorbatschow die „Perestroika“ meines Instituts. Die Ergebnisse meiner politischen Schlachten und Erfahrungen mit deren Analyse schrieb ich in einen publizistischen Artikeln nieder ("Wahlen-nicht-Wahlen"), welcher trotz meiner Versuche sie in Regionalzeitung „Udmurtische Pravda“ und in der allsowjetischen, angeblich liberalen „Literaturzeitung“ zu veröffentlichen ( „Die Beichte eines kranken Menschen"), nie veröffentlicht worden sind

Enttäuscht durch die Entwicklung sowohl meiner als auch Gorbatschows Perestroika und - nach einem „Spießrutenlauf “ wegen meiner politischen Aktivitäten im Institut durch vier Laboratorien in knappen vier Jahren - wieder am Rande der Arbeitslosigkeit, entschied ich mich in die Bundesrepublik Deutschland abzuhauen in der festen Überzeugung, dass es „den Platz an der Sonnenseite“ für mich schließlich in ganzem sowjetischen Reich nicht gibt und auch nicht geben kann und wird, dass dieser eher in Deutschland zu finden ist. In der Bundesrepublik, im Ruhrgebiet, lebte seit dem Kriegsende meine Tante – die Schwester meines Vaters, mit welcher ich den Briefwecksel nach Vaters Tod übernommen hatte.

Ich bekam von der Tante die Einladung, ergatterte eine Ausreisegenehmigung und Fahrkarten für den Zug "Moskau-Berlin" und fuhr mit meiner Familie im Juni 1990 zu meiner Tante in den Urlaub mit der festen, allerdings schlecht durchdachten Absicht dort auch für immer zu bleiben ( „Der Zug fährt ab“ – der erste Teil meines zweiteiligen Romans „Die Schließbarkeit des Kreises oder die zweihundertjährige Reise“).

In der BRD stellte ich den Antrag auf unsere Aufnahme als deutsche Spätaussiedler. Wir bekamen trotz der Verhärtung seit dem 1. Juli 1990 der Aufnahmegesetze und der anfänglichen Ablehnung die Aufnahmegenehmigung. Seit dem 28. August 1990 lebe ich im in demselben Jahr vereinigten Deutschland als „deutscher Bürger der deutschen Nationalität“ („Ihr und Wir“ – der sich noch in Arbeit befindende zweite Teil meines besagten Romans über das Leben in Deutschland).

Ich war derartig begeistert vom Glück des neuen Anfangs in meiner echten Heimat aller Deutschen (das bis heute noch überwiegende Gefühl!), dass ich meine nach der Umsiedlung erste wissenschaftliche Veröffentlichung an einem internationalen Symposium in Frankreich im September 1991 meiner neuen Heimatstadt Dinslaken im Ruhrgebiet wiedmete und diese dem Bürgermaister persönlich überreichte. Da es in diesem Städchen gar keine wisenschaftlichen Einrichtungen gibt und ich mit meiner Familie wegen damaligen Wohnungsmangels immer noch in einem Flüchtlingslager wohnte, dessen Adresse „An der Fliehburg" auch im Artikel als Wohnort des Autors angegeben worden war, wurde der Bürgermeister so überrascht und verwirrt, dass er diese Kuriosität später als meine „Arbeit mit Franzosen“ interpretiert hat.

Im März 1992, nach einem Deutschsprachkurs und nach einer Auswahlprüfung (vier Anwärter auf einen Ausbildungsplatz) wurde ich auf einen 18-monatigen Softwareentwickler-Kurs bei „Siemens-Nixdorf“ in Essen aufgenommen. Zum Abschluß kam es jedoch nicht, da ich mich weiter als Physiker bewarb und nach neun Monaten eine Arbeitsstelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU-Berlin bekam (wo Einstein bis zu seiner Flücht in die USA gearbeitet hatte).

Die Produktivität dieser zweien Jahren – wie übrigens auch aller nachfolgenden – erstaunte mich selbst und ist nicht nur auf die einem Wissenschaftler hier, in Deutschland, bereitstehenden, an manchen Stellen fast übertriebenen technischen Ausrüstung und Dienstpersonal, weil ein Wissenschaftler hier bei seinem hohen Gehalt nicht mit der Handarbeit, geschweige denn mit der Kartoffel- und Heuernte, wie es in der UdSSR üblich gewesen war, verschwenderisch beschäftigt werden darf, oder sein Gehalt als Heizer oder Baubrigadir im Norden aufstocken muss, sondern auch – und sogar vor allem – auf totale Befreiung meines geistig-intellektuellen Potentials von den alltäglichen tierischen Existenzsorgen, von dem deprimierenden, bedrückenden und alles sinnlos machenden „politischen Irrenhaus“ außerhalb meines Forschungsinstituts und – bei mir persönlich – noch auf den sich nach alldem oben aufgelisteten-erlebten angestauten und schwer zu stillenden "schöpferischen Durst" zurückzuführen!

Dieser "schöpferische Durst" trieb mich, im Labor auf sowjetische Art (wo es bei uns stolz hieß: "Wir ackern doch nicht für ein Stück Brot!") bis 22 -23 Uhr jeden Abend zu arbeiten und meine Forschungen an mehreren komputergesteuerten experimentellen Anlagen gleichzeitig (wie Stalins Weberinnen) durchzuführen. Eine Nebenentdeckung bei dieser Arbeit war es: Das Institut war bereits zu 15 - 16 Uhr wie leergefegt! In Laboren blieben nur noch ein paar ausländischer (Araber, Inder, Chinesen usä.) Doktoranden, welche an ihren Doktorarbeiten tüftelten. Die deutschen Wissenschaftler - mit Ausnahme von einigen, doch nicht "für ein Stück Brot" forschenden Wissenschaftsfanatikern, verließen ihre Laboratorien fluchtartig wie ihre Kollegen - Arbeiter an den Fließbändern. Dadurch bleibt deren Leistung - trotz all den oben geschilderten elitären Forschungsbedingungen - meistens sehr überschaubar. Also, das schöne, reiche, verführerische und, dank hohem wissenschaftlichem Gehalt, sehr wohl erfüllbare Verbraucherleben in der Spaßgesellschaft außerhalb des Instituts, anstatt eines „politischen Irrenhauses“, weist doch auch einige Nachteile auf (jedenfalls für die Wissenschaft und ihre Leistung in unserer Leistungsgesellschaft)!

Nach dem Ablauf des zweijährigen Arbeitsvertrags bei der TU-Berlin entschied ich mich, den Kapitalismus hier doch etwas näher kennenzulernen, und gründete mit meinem Partner, einem erfahrenen Kapitalisten aus Hessen, im April 1995 eigenes Hightech-Unternehmen "1st Memory Alloys GmbH", welches wir im Jahre 2004 im nicht ganz gütigen Einvernehmen offiziell aufgelöst haben.

Im Laufe dieser neun Firmenjahre machte, meldete an und bekam ich erteilt zwei internationale Patente und zwei deutsche Gebrauchsmuster auf die Anwendungen von Formgedächtnislegierungen, betreute zwei Doktorarbeiten und führte diese zu Promotion (Dr. rer. nat.), führte im Auftrag von mehreren Unternehmen Deutschlands („Ultrasonics Steckmann GmbH“, „GARDENA Manufacturing GmbH“, „Bauerfeind AG“, „Leica Camera AG“, „Daimler-Crysler AG“, „Siemens AG“, „Continental AG“) mehrere Projekte aus und veröffentlichte mehr als zwanzig wissenschaftliche Artikel einschließlich mehrerer über die Grundlagen der Ultraschallschweißen und –behandeln von Metallen und Metalllegierungen – ein für mich neuer Forschungsbereich, welcher den Geschäftsfeld und den Umsatz meines Partners wesentlich erweitert hat.

Hier stieg meine Produktivität auch noch durch den Druck und das Tempo der Markt, welche mir durch die an der Stelle, in der Privatwirtschaft Deutschlans, sehr hilfsreichen Erfahrungen aus meinen Urlaubsunternehmungen mit selbstorganisierten Baubrigaden im Norden Sibiriens geläufig waren. Überraschend, unangenehm und sogar abstoßend für mich war die Erfahrung mit den an die Unanständigkeit grenzenden Verhältnissen zwischen sogenannten Geschäftsleuten, wenn es ums Geld geht. Sogar unter denen Geschäftsleuten, welche den Anstand im Alltag sehr wohl kennen und sogar praktizieren können, aber überzeugt sind, dass der Anstand und das Geschäft zwei streng zu trennenden Gegensätze wie Urlaub und Arbeit sind.

Nach so einer Erfahrung und nach der Schließung unserer Firma bevorzuge ich neuerdings ganz ohne jegliche Partner zu arbeiten und biete Hightech-Unternehmern Deutschlands meinen privaten wissenschaftlichen Service an, der mit der Fortsetzung meiner Forschungen für die Anderen und dem Patentieren deren Ergebnisse zu tun hat.

Ich träumte mein ganzes Leben lang vom Schreiben und hatte selten Zeit dafür. Trotzdem schrieb ich immer wieder Gedichte vor allem auf Russisch, in den letzten zwei Jahrzehnten auch auf Deutsch, lyrisch-philosofische ( „Der Kleine“ und "Das Zauntürchen"), humoristische und satirische ( „Erinnerungen des Geburtstagskindes“, „WallStreet-Institut – scool of english“, „Beichte eines kranken Menschen“) Kurzgeschichten sowie die von mir für mich entdeckten und entwickelten poetischen Novellen "Kiewsker Nacht" (auf Russisch), bzw. Chat-Novellen „Die Internetromanze“, „Das Blackout“).

Derweil beschäftige ich mich immer mehr mit der Literatur einschließlich meiner deutsch-russischen ("Faust") und russisch-deutschen ("Eugen Onegin") poetischen Übersetzungen, welche grundsätzlich keine Partnerschaft benötigt, besonders dann nicht, wenn eigene Werke auf dieser eigenen zweisprachigen Internetseite veröffentlicht werden, damit die Partnerschaft auch mit den durch denselben von mir auch auf diesem Gebiet bereits erfahrenen „Urlaubsanstand“ geprägten Verlegern vermieden wird.

Durch den beschmutzenden Artikel eines angeblichen Professors aus Bonn in der „FAZ“ über die Russlanddeutschen provoziert, welcher mir von den Aktivisten aus dem russlanddeutschen Milieu zugeschoben worden war, geriet ich im Jahre 2000 in die „lokale Politik“ von diesem Milieu. Infolgedessen kam eine Reihe meiner politisch-publizistischen Artikel zustande: "Russlanddeutsche in Ausländerhass eingeklammert (mit statistischen Daten über die deutschen Spätaussiedler), "Das Wort zum Weihnachten 2000 und zum Millenium" (wurde von Lesern zu dem besten Artikel des Jahres gewählt und in der Zeitung "Heimat-Rodina" zum zweiten Mal abgedruckt); „Die Reportage über die Demonstration 2000“ (auf Russisch), zu welcher davor von mir praktisch im Auftrag von Organisatoren dieser Demonstration das Szenario geschrieben worden war, aber von denen wegen dessen ihrer Meinung nach „zu radikalen“ Ausrichtung nicht benutzt wurde. All diese Artikel wurden in der zweisprachigen Zeitung „Heimat-Rodina“ von Russlanddeutschen in Deutschland „kostenfrei“ gedruckt und verdoppelten schließlich die Auflage dieser „nicht kostenfreien“ Zeitung.

Aufgrund der denen mit dem Szenario ähnlichen Diskrepanzen und meiner grundlegenden, auch in meiner Publizistik widerspigelten Einstellung darüber, dass die Propaganda von irgendwelchen „russlanddeutschen Autonomien“ oder von sonst irgendwelchen denen von sowjetischen und sonstigen Juden in Deutschland ähnlichen Opfer-Sonderstellungen für die Russlanddeutschen in Deutschland absurd ist und dass es kein Phänomen bzw. Problem namens „Russlanddeutsche“ in Deutschland gibt ggf. dieses im Unterschied zu Türken und meisten anderen Migranten in Deutschland die Frage höchstens einer unvollständigen Generation von Einwanderern selbst ist, brach ich in demselben Jahr 2000 meine Verhältnisse mit diesen Milieu-Aktivisten völlig ab. Diese von mir für Russlanddeutsche propagierte kurze Assimilationszeit versuchen eben diese Aktivisten mit dem gleichen „Urlaubsanstand“ für ihre eigennützigen wirtschaftlichen und politischen Geschäftszwecke auszunutzen, und sind aus diesem Grund an der von ihnen propagierten Integration gar nicht interessiert. Seitdem interessiere ich mich nur für das mehr allgemeine Phänomen und Problem „Deutsche und Deutschland“. Darüber schreibe ich in meinem leider sehr unvollständigen publizistischen „Politischen Tagebuch“.

Zu meinem Hobby gehört, außer Physik und Literatur, die Forschung an der Geschichte von Deutschen, Kolonisten im Zarenreich Russland, einschließlich der Genealogie der Familie Prieb, die mehrere auch berühmte und weitbekannte Kolonistenfamilien umfasst, welchen auch meine Gedichte "Emigranten" und "Disharmonie" (auf Russisch) gewidmet sind. Physik hilft mir immer wieder dabei, nach allen literarisch-romantischen, skandalos-politischen und familiär-genealogischen Zerrissenheiten und Strapazen, zu klaren und strengen Gedanken erneut zurückzufinden.

Zum Schluß wage ich mit aller Vorsicht eines hartgesottenen, sprich lebenserfahrenen Menschen zu behaupten, dass all meine mühesamen und schmerzlichen Versuche „meinen Platz an der Sonnenseite“ zu finden doch gefruchtet und mich zu meinem bescheidenden seelisch-sonnigen Eldorado geführt haben, was ich allen meinen Lesern auch von ganzem Herzen wünsche!

Wer suchet, der findet!..


Der zugeteilte mir Schutzengel
Kam nieder von irgendwo her
In meines Heimes Wiegeenge,
Bedeckte sie mit Himmelsflair

Im Alltag gab er mir die Freiheit
Zum Risiko und zum Skandal,
Ertrug ich selbst dort alle Rauheit,
Verdarb mein Leben wie Vandal.

Verbog mein Schicksal ich zum Brezel
Mein Leben brach ich zum Zickzack,
Gefühle mischte ich zum Rätsel,
Die Liebe trug doch wie Rucksack!

Davon blieb mir nichts ohne Spur:
Nur Traumen, Narben und auch Leiden!
Gewohnheiten wie Krebsgeschwur
Erwarb ich wie die Lieblingsfeinde!

Erwies mein Engel sich als Weiser,
Er schutzte mich nicht vor Lappalien.
Ich trug mein Kreuz auf meine Weise
Durch alle wilden Bacchanalien!

Mit Altersweisheit ich rückblickend,
Ersah zu meinem Lebensende
In meinem Zickzack in dem Rücken,
Dass ich in sicheren war Händen!

Bekämpft' das Böse erfolgreich
Ich auf den Lebens Spießerouten,
Vermied doch Teufels Königreich
Durch meine Liebe und das Gute!

* * *




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