Viktor Eduard Prieb - Literatur
Poesie

Nicht in meinem im Jahre 2017 verlegten poetischen Sammelband
„Was gereimt werden muss“ (143 Seiten) ISBN 978-620-2-44365-4

Schwarze Listen
(in Metrum des drei-, vierhebigen Jambus und
zwei-, dreihebigen Amphibrachys)


Ich lebe auf der schwarzen Liste
Und doch ich lebe noch.
Von der, wo stand als Liebes-Priester,
Bin ich getilgt dennoch.
..
Ich bin wie abgelebter Zombie,
Der Liebe Delinquent.
Ich platzte bei dir mal wie Bombe,
Ward Häftling konsequent.

Verfolgend dich mit meiner Treue,
Real, od‘ auch im Traum,
Ich fachte an damit nur Feuer,
Der Liebe dienend kaum!

Und ich, gesucht nach Eldorado
Für Leib oder für Geist,
Verflucht zur Höllenquall gerade
Für das, was tat mal dreist.

Du wolltest retten mir mein Leben,
Frugal, ohn‘ Leidenschaft,
Und stürztest es in Unglück eben,
Ins Leiden grauenhaft.

Von Anfang an war klar mein Schicksal:
Bei purer Leidenschaft
Ist Ende immer deutlich sichtbar
Ohn‘ Blutschwur, ohne Haft!

........................................

Wie ich sehn' mich nach Sonnenaufgang,
Wenn ich schaue dich an!
Wir verspürten dabei wilden Drang
Uns zu lieben bis Wahn!

Alles bleibt in Erinnerung mir,
Auch wenn diese allein
Für uns beiden in meinem Gehirn
Taucht nur auf wie ein Schein.

Du entschiedst, was du machst mit deiner,
Mit Räson und Verstand.
Auf die Liste, so schwarz und feindlich,
Meine Liebe verbannt...

Alles Gute wünsch immer ich dir,
Mein zufällig‘ Geschenk,
Die mir immer mit offnem Visir
Gegenüber stand eng.

Weder Bitterkeit, noch Vorwürfe
Gibt’s bei mir gegen dich!
Sollst erfahren du ein Bedürfnis,
Sei nicht stolz und ruf mich!

* * *


Mein poetischer Sammelband
"Was gereimt werden muss".


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