Viktor Eduard Prieb - Literatur
Poesie

Nicht in meinem im Jahre 2017 verlegten poetischen Sammelband
„Was gereimt werden muss“ (143 Seiten) ISBN 978-620-2-44365-4

Appell an die UNESCO
(in Metrum des fünf- und sechshebigen Jambus)

Ich bin so traurig, oh du lieber Jesus!
An den ich glaube doch nicht so beherzt...
Dafür glaub‘ ich an sie ohne Genesung,
Sie tut bislang mir weh, lässt flattern mir das Herz!

Das Weh und Flattern heiln nicht die Ewigkeiten -
Die Panazee Wunderarztes Zeit...
Derweil ersetzten sie Nachlässigkeiten,
Mit denen Lebenskreuz ich schleppte voller Leid.

Jetzt füllt mein Leben die Erinnrung dankbar
An Glück, das war und übergeht in Schmerz
Bewusstseins des verzweifelten Gedankens:
"Sie war und ist für mich der letzten Liebe Herbst!"

Storniert sind all Appointments und Termine
Die für den Frühling damals planten wir...
Die Gärten blühen wieder bei Berlinern,
Doch ich verbleib allein, ohn‘ jegliches Pläsier!

Erwachn des Lebens, Frühlinges Aromen
Ersticken mich wie Asthma meiner Seel...
Ich hab sie mal mit voller Brust vernommen,
Die guten Hoffnungen, erwürgten per Befehl!

Die hohle Welt ohn‘ dich wird zur Groteske,
Obwohl du sagtest: " Welt ist nicht so leer!"
Es bleibt mir nur sich wenden an UNESCO,
Verwandten Seelen soll sie geben die Gewähr!

* * *

Mein poetischer Sammelband
"Was gereimt werden muss".


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