Viktor Eduard Prieb - Literatur
Poesie

Nicht in meinem im Jahre 2017 verlegten poetischen Sammelband
„Was gereimt werden muss“ (143 Seiten) ISBN 978-620-2-44365-4

12 Tage in New York
(in Metrum des vierhebigen Jambus)
2008 - 2020, Berlin

Zwölf Tage strahlten Gazell‘naugen
Wie Liebe selbst, wie schwarze Nacht!
Und starrten überrascht-unglaublich
New Yorker hinter uns her nach!

Zwölf Tage sind Moment des Glückes,
Versank das ganze Leben drin
Mit seiner Sehnsucht, Liebeslücken,
Mit Traum, zu finden Lebenssinn!

Zwölf Tage – Wirbelsturm in Wüste
Wie Überfüllung drin von dir...
Wo Streiterein, wie Liebesküsse,
Wo Alltag ward zum Feste hier!

Zwölf Tage völliger Erschöpfung
In innerster Verschmelzung dicht
Uns beiden in der Gottes Schöpfung,
Veflochtn ins einzelne Gedicht!

Zwölf Tage wie die Jahreszeiten
Besungen längst in vollem Maß:
Melancholie der Winterweiten,
Des Sommers Durst, des Frühlings Nass!

Zwölf Tage a-ußer Tourismus,
Voller Begeisterung und Leid,
Voll Leidenschaften und Tragismus –
Sie kommt trotz all dem, Trennungszeit!

Zwölf Tage dauern oder ewig,
Od‘ kurz wie Nu, ein Augenblick,
Die Wünsche, Freuden selig...
In Augen löscht sich Liebesglück.

Unendlichkeit in ihrem Eifer
Wird trennen uns durch Schicksals Bann,
Die Welt gefüllt mit ew‘gem Zweifel:
"Wie lebt ohn‘ Sie die Liebe Mann?!?"

* * *


Mein poetischer Sammelband
"Was gereimt werden muss".


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